Lena

Lena hat ihr FSJ im St. Antoniushaus in Kiel absolviert. Sie ist 28 Jahre alt und arbeitet heute als Psychologin in einer psychosomatischen Klinik.

Lena hat ihr FSJ im St. Antoniushaus in Kiel absolviert. Sie ist 28 Jahre alt und arbeitet heute als Psychologin in einer psychosomatischen Klinik.

Nach der Schule wollte sie unbedingt praktisch arbeiten, bevor es mit einem Studium losgehen sollte. Bei der Suche nach einer FSJ-Stelle war für Lena klar: Ich möchte mit Menschen mit Behinderung, am liebsten mit Kindern, arbeiten! Eine Online-Recherche führte sie zum St. Antoniushaus. Das Haus war dann schnell in der engeren Wahl. Nach einer kurzen Hospitationszeit stellte sie vor Ort fest, dass das die richtige Einrichtung für das kommende Jahr sein würde.

Der Alltag war nun ein völlig anderer als noch in der Schule. So fing der Arbeitstag meistens um 12 Uhr an. Therapiebegleitung, Hausaufgaben machen, Spiele spielen, einkaufen gehen – Lena war vollumfänglich für die Kinder da. So hat sie dabei mitgeholfen, die Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern. Auch die Unterstützung im Haushalt gehörte mit zu den Aufgaben. Da den Überblick zu behalten, war manchmal nicht ganz so einfach, erzählt uns Lena.

Mitzubekommen, wenn die Kinder etwas Neues gelernt haben, hat sie glücklich gemacht. Der Austausch und die Zusammenarbeit mit den Erzieherinnen und Erziehern hat Spaß gemacht und sie motiviert.

Ich würd’s genau so nochmal machen!

Lena

Vor allem bei der Frage, wie es nach dem FSJ weitergehen sollte, spielten die Kolleginnen und Kollegen eine Rolle: Psychologie, soziale Arbeit, Sonderpädagogik – in welche Richtung sollte es für Lena einmal weitergehen?

Also Psychologie – ein langes Studium, auf das sich Lena aber im Moment der Zusage sehr gefreut hat. Aus dem FSJ nimmt sie hierfür und für den weiteren Berufsweg vor allem übergeordnete Fähigkeiten mit: Geduld, Vertrauen in sich selbst, Dinge erklären, in stressigen Situationen die Übersicht behalten – all das hat Lena in ihrem Jahr im St. Antoniushaus gelernt.

Ob sie sich wieder für ein FSJ entscheiden würde? Ein klares „Ja!“ – und auch ein klares „Ja“ zum St. Antoniushaus: Auch lange nach ihrem FSJ ist der Kontakt geblieben und Lena hat noch zeitweise in der Nachtbereitschaft im St. Antoniushaus gearbeitet.

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